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Ein tragfähiger Kompromiss

08.08.2018    

Die «Wohnkosten-Initiative» zeigt einmal mehr: Der Einsatz des HEV BL zugunsten der Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer lohnt sich – im wahrsten Sinn des Wortes.

Mit dem Gegenvorschlag zur Initiative fallen rückwirkend per Januar 2018 Mehrbelastungen für die Betroffenen von insgesamt rund 17 Millionen Franken weg – pro Jahr.

Gewiss: Es wäre uns Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern gegenüber fairer, wenn die Entlastung rückwirkend per 2016 wirken würde, so wie dies die «Wohnkosten-Initiative» fordert, und nicht erst ab 2018. Allerdings würde dies für die Gemeinden bedeuten, dass Tausende definitive Steuerveranlagungen nachträglich korrigiert werden müssten. Wenig erstaunlich haben sich einzelne Gemeindevertreter bereits dezidiert gegen die «Wohnkosten-Initiative» ausgesprochen.

Der Gegenvorschlag kommt nun sowohl den Gemeinden als auch den Hauseigentümerinnen und -eigentümern entgegen. Er ist ein tragfähiger Kompromiss. Unter dem Strich bedeutet dieser Kompromiss vor allem einen Erfolg für den HEV BL, denn ohne den Druck von mehr als 21 000 Unterschriften, würden die Baselbieter Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer auch künftig Jahr für Jahr mit Millionen Franken zusätzlich belastet.

Damit ist es vorbei: Das wesentliche Ziel der «Wohnkosten-Initiative» wurde erreicht. Diese kann nun zugunsten des Gegenvorschlags zurückgezogen werden.