• Stärkung fürs Wohneigentum

Stärkung fürs Wohneigentum

03.06.2019

Das in der Öffentlichkeit gezeichnete Bild der Wohneigentümerinnen und -eigentümer ist an Verunglimpfung kaum zu überbieten. Es geht völlig an der Realität vorbei, indem abwertend von den «Häuschenbesitzern» gesprochen wird und man so tut, als handle es sich hier um lauter Superreiche, die man doch sicher noch ein bisschen mehr schröpfen kann.

Die Betroffenen aber wissen, dass genau das Gegenteil zutrifft. Denn um sich den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen zu können, braucht es in den meisten Fällen vor allem eines: viel Verzicht.

Ich habe an dieser Stelle bereits darüber geschrieben und dies auch an der Delegiertenversammlung (DV) vom 16. Mai bekräftigt: Das demütigende Bild von uns Hauseigentümerinnen und -eigentümern gilt es in der Öffentlichkeit zu korrigieren – und zwar nachhaltig. Andernfalls werden wir die bevorstehenden Angriffe auf das Eigentum im ­Baselbiet kaum wirksam abwehren können.

Die politische Schlagkraft des HEV Baselland zu stärken, ist darum ein dringendes Gebot der Stunde. Diese Stärkung ist an der DV erfolgt, indem die Delegierten die finanzielle Basis für den Grund- und Wohneigentums-Schutzfonds gelegt haben. Sie haben die Voraussetzung geschaffen, dass der HEV Baselland sich kommunikativ zeitgemäss aufstellen und sich jederzeit auch in Abstimmungskampagnen das notwendige Gehör verschaffen kann. Die Delegierten haben das Wohneigentum im Kanton Baselland deutlich gestärkt – und damit ein klares Zeichen gesetzt.